Wieder zuhause angekommen

Freitag, 08.08.2014

Nach der letzten Nacht in meinem Zimmer in Madison ging es Mittwoch früh auf den Weg nach Hause! Es war ein komisches Gefühl, die Wohnungstür zum letzten Mal hinter mir zu schließen. Auch als der Bus in Madison losgefahren ist, war einige Wehmut im Spiel. Am Flughafen in Chicago musste ich zunächst Daumen drücken, dass die Waage am Check-in auf meiner Seite ist. War sie leider nicht, aber ich durfte meinen 23,8 kg schweren Koffer glücklicherweise aufgeben ohne für Übergepäck zahlen zu müssen (erlaubt sind eigentlich nur 23). Der Flug war relativ entspannt, nur konnte ich leider nicht viel schlafen - in der letzten Nacht übrigens auch nicht, da macht sich schon die Aufregung bermerkbar. Noch enthusiastischer wurde ich, als das Flugzeug wieder über europäischem Boden ankam. In der Nähe von London konnte ich einen schönen Sonnenaufgang über den Wolken sehen:

Weiter ging es zur Zwischenlandung in Amsterdam, wo ich leider erstmal einige Stunden warten musste bis der Anschluss kam. Aber das war so geplant, das wusste ich schon bei der Buchung, also gibt es keinen Grund zur Beschwerde. Immerhin war so genügend Zeit, dass mein Koffer auch mit mir reiste. Kurz nach 16 Uhr landete ich in Leipzig und wurde am Flughafen bereits erwartet :-) Wieder zuhause angekommen freue ich mich über ein wenig Entspannung und schönes Essen (deutsches Brot ist klasse!). Und natürlich freue mich darauf, alle liebe Menschen in meinem Umfeld wiederzusehen!

Damit ist mein Auslandsaufenthalt zu Ende und ich möchte ihn mit ein paar wenigen Zahlen resümieren: Ich war insgesamt 150 Tage in den USA und habe über 2.000 Fotos davon! Dabei habe ich schon immer versucht, zwischendurch diejenigen auszusortieren, die nichts geworden sind. In den letzten fünf Monaten habe ich durch die Reise über den Teich und die zahlreichen Reisen innerhalb der USA insgesamt 33.300 Kilometer zurückgelegt! Der Hinflug von Deutschland nach Chicago sind dabei ungefähr 7.200 - das ist also schon mal fast die Hälfte der ganzen Entfernungen. Der Blog hier war immer eine gute Möglichkeit zum Austausch mit Euch! Ich habe mich über jeden der insgesamt 104 Kommentare gefreut. Übrigens hatte der Blog im Laufe der Zeit 2.816 Klicks!! (Davon sind nur ein paar wenige von mir selbst, um zu sehen, wie die Beiträge endgültig aussehen.) Außerdem bedanke ich hiermit für insgesamt 1.320 Skype-Minuten!

Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit hatte, die letzten Monate in Madison verbringen zu können. Die Zeit hat mir persönlich als auch beruflich wahnsinnig viel gebracht, sodass ich Erfahrungen dieser Art jedem wirklich nur empfehlen kann! Auf und ab ist natürlich immer dabei, aber insgesamt überwiegen definitiv die positiven Eindrücke. Hiermit bedanke ich mich bei Euch allen, die ihr mich immer unterstützt habt!

I'm coming home!

Dienstag, 05.08.2014

Das war er nun, mein letzter Tag in Madison! Sehr viele gemischte Gefühle, die quasi stündlich zwischen Wehmut und Vorfreude schwanken. Aber das ist wohl normal so. Nachdem ich Samstagabend aus Kalifornien zurück kam, habe ich Sonntag erstmal auf Arbeit aufgeholt, um möglichst viel fertig zu bekommen. Gestern und heute war ich nämlich nur wenige Stunden auf Arbeit, um diese Reisevorbereitungen noch abzuschließen. Soviel war aber gar nicht zu tun. Im Wesentlichen nur meine Sachen packen, sinnvolle Verwendung für Sachen finden, die ich nicht mitnehmen möchte bzw. kann, aufräumen, sauber machen und Schlüssel abgeben.

Gestern Abend hatten meine Kollegen ein Abschiedsdinner für mich organisiert. Also kamen nochmal alle in einem Restaurant zusammen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, weil es eine schöne Möglichkeit ist, mich von allen zu verabschieden. Heute nachmittag habe ich mich außerdem nochmal mit meiner Gastmutti von den ersten Tagen zum Kaffeetrinken getrunken. Übrigens ist nachmittägliches Kaffeetrinken hier keine Tradition, aber wenn ich es beschreibe, finden es die meisten eine gute Idee ;-) Jedenfalls hat sich die Gastmutti sehr gefreut, dass ich mich nochmal mit ihr getroffen habe und wir schön in der Sonne sitzen und süße Knabbereien genießen konnten.

Anschließend habe ich ein letztes Mal den Sonnenuntergang am Lake Mendota genossen. Dieser Ort wird mir wirklich fehlen, weil er einfach faszinierend schön ist. Aber wer weiß, vielleicht verschlägt es mich wieder mal hierher! Morgen früh geht's los zum Flughafen. Wenn ich in Deutschland angekommen bin, werde ich mich nochmal mit einem letzten Blogeintrag melden.

 

Sacramento

Samstag, 02.08.2014

Am letzten Tag der Kalifornien-Reise konnte ich noch ein paar Stunden in Sacramento verbringen, bevor es wieder zurück nach Madison ging. Sacramento ist die Hauptstadt Kaliforniens und ist nur eine Stunde mit dem Bus von Davis entfernt. Die Stadt hat etwa 500.000 Einwohner und hatte besondere Bedeutung als Goldgräbersiedlung erlangt. Die günstige Lage an zwei Flüssen (dem Sacramento River und dem American River) hat wohl auch dazu geführt, die Stadt als Hauptstadt auszuwählen.

Auch hier gibt es also ein Capitol, was die erste Station meines Stadtspaziergangs war:

Vermutlich hätte dieses Foto noch schöner ausgesehen, wenn der Brunnen im Vordergrund in Betrieb gewesen wäre. Allerdings scheint zurzeit ganz schöne Dürre zu herrschen; im Park waren auch viele Schilder angebracht, dass die Bewässerung aufgrund Dürre eingestellt wurde. Das hat man auch gesehen. Die entsprechenden Flächen waren nur noch braunes, vertrocknetes Gras (ähnlich wie man es im Bild auf der linken Seite sieht).

Auch hier gab es kostenlose Führungen durch das Kapitol. Vom inneren Aufbau her ist es ähnlich wie die Capitols in Madison und Austin, allerdings waren gefühlt mehr Polizisten unterwegs. Es gab eine Wand mit Gemälden der letzten Staatsgouverneure - nur einer hat leider gefehlt: Wie allgemein bekannt, war Arnold Schwarzenegger Gouverneur in Kalifornien. Nur hat er leider noch kein Gemälde von sich anfertigen lassen. Einen bestimmten Grund dafür gibt es nicht, es dauert vermutlich einfach lange. Allerdings konnte ich ein anderes Symbol von ihm bestaunen ;-) Das Nationaltier von Kalifornien ist der Grizzly-Bär (oder einfach California Bear). Vor dem Gouverneurs-Büro steht eine große goldfarbene Bären-Statue, die Herr Schwarzenegger von seinem privaten Vermögen gekauft hatte. Sehr witzig und natürlich ein beliebtes Foto-Motiv.

Wieder rausgekommen aus dem Kapitol konnte ich in der Ferne das zweite Markenzeichen der Stadt sehen, die goldene Tower Bridge:

Die Brücke überspannt den American River und ist ein beliebtes Postkartenmotiv der Stadt. Fotos im Internet nach zu urteilen sieht sie insbesondere bei Nacht grandios aus. Tagsüber ist es aber auch nicht ganz schlecht.

Der Spaziergang zum Fluss hatte außerdem den Vorteil, dass ich mal die Füße im Wasser baumeln lassen konnte. Es waren wieder 40 °C und strahlender Sonnenschein, sodass eine kleine Erfrischung gut getan hat.

Anschließend bin ich in den Stadtteil Old Sacramento gegangen, in denen noch einige Gebäude aus der Zeit des Goldrausches erhalten sind. Es sind überwiegend Bars, kleine Läden und Museen. Es sieht sehr nett aus und erinnerte mich an Western-Filme.

Danach war es auch schon Zeit, mich auf den Weg zum Flughafen zu begeben. Von Sacramento ging es zunächst nach Phoenix in Arizona. Leider ist der Anschlussflug nach Chicago ausgefallen, sodass ich kurzerhand in Phoenix in ein Hotel gehen konnte (spendiert von der Fluglinie) und erst am nächsten Morgen weiterreisen konnte. Alles in allem gar nicht so schlimm - immerhin ist auch ein gratis Frühstück dabei rausgesprungen. Allerdings hatte es den Nachteil, dass ich erst abends statt wie geplant morgens in Madison angekommen bin - einiges auf der heutigen To-Do-Liste muss also nach morgen rücken, denn es sind nur noch drei Tage Zeit bis zur Abreise!

University of California-Davis

Donnerstag, 31.07.2014

Heute stand der nächste Besuch auf dem Tagesplan. Zunächst bin ich mit dem Zug von Berkeley nach Davis gefahren. Das sind ca. 100 km und es dauerte 1:20 Stunden. Gar nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass man mit dem Auto verkehrsbedingt bestimmt nicht viel schneller sein dürfte. Außerdem fuhr der Zug das erste Streckenstück direkt am Ozean entlang, also hatte ich auch noch eine schöne Aussicht.

In Davis angekommen habe ich zuerst meine Sachen im Hotel abgeladen und mich dann auf den Weg zur Universität gemacht. Davis ist eine beschauliche Stadt mit etwa 65.000 Einwohnern. Sehr interessant dass die Universität 34.000 eingeschriebene Studenten hat! Das dürfte damit das krasseste Verhältnis zwischen Studenten und Einwohnern sein, das ich bisher gesehen habe. Da auch hier im Sommer vorlesungsfrei ist, ist zurzeit nicht besonders viel los.

Der Campus ist sehr grün, einer der fahrradfreudlichsten der USA und komplett rauchfrei (nach eigenen Angaben). Zum relaxen zwischendurch stehen außerdem ein paar Hängematten zur Verfügung, die aber leider besetzt waren ;-)

Nach meinem Meeting bin ich noch ein wenig durch den Park spaziert, hab der Natur gelauscht und Eichhörnchen beobachten können. Nach den geschäftigen letzten Tagen hat das mal ganz gut getan - für die Seele, von den Füßen ganz zu schweigen ;-)

Es war schon erstaunlich, wie viel heißer es im Landesinneren im Vergleich zur Küste ist. Gestern in Berkeley war es auch heiß, aber eher in Richtung 30°C, in Davis heute waren es 40°C. Daher habe ich es genossen, die Heels abzulegen und barfuß durchs Gras zu laufen! Jetzt habe ich mich erstmal ins Hotel zurückgezogen (Klimaanlage!). Am Abend kühlt es vielleicht ein wenig ab, sodass ein Spaziergang in die Innenstadt nochmal reizvoll wäre.

University of California-Berkeley

Mittwoch, 30.07.2014

Heute begann der geschäftliche Teil der Kalifornien-Reise: Ich habe die University of California-Berkeley besucht. Es ist eine der renommiertesten (wenn nicht sogar DIE renommierteste) staatlichen Universitäten der USA. Zahlreiche Nobelpreisträger forsch(t)en hier und einige chemische Elemente wurden hier entdeckt und auch benannt (z. B. Berkelium, Californium). Der Leiter des Manhattan-Projekts, Robert Oppenheimer, war auch Professor an der Universität in Berkeley. Politisch sehr interessant ist die Tatsache, dass die "Free Speech Movement" (Protestbewegung zur Meinungsfreiheit, insbesondere in Zusammenhang mit dem Vietnam-Krieg) in den 1960er Jahren hier gegründet wurde. Als "Gedenkstätte" gibt es hierfür das Free Speech Café.

Ok, soviel zur Einstimmung ;-) Nachdem ich mit der U-Bahn von San Francisco nach Berkeley gefahren bin, habe ich den folgenschweren Fehler gemacht, zu denken "Das sieht nicht weit aus auf der Karte, das kann ich auch laufen." Es war nicht weit, aber es war wieder mal steil!

Ja, ich musste natürlich auf dem Bild so weit laufen, bis es wieder bergauf gng. Ja, um überhaupt zu diesem Punkt zu kommen, hatte ich schon einige steile Anstiege hinter mir. Ja, diesmal auch noch alles mit Gepäck ;-) Das muss ich fürs nächste Mal besser planen. Außerdem bin ich von der falschen Seite an den Campus herangelaufen. Habe dann später erst gemerkt, wie es von der anderen Seite ausgesehen hätte:

Das ist das Sather Gate (benannt nach Jane Sather, einer Gönnerin der Universität). Dazu passend gibt es auf dem Campus den Sather Tower:

Der ist 94 m hoch und damit der größte Glockenturm außerhalb Italiens! Wer den Blog von Beginn an verfolgt hat, weiß, dass ich natürlich raufgegangen bin. Sofern möglich, gehe ich schließlich auf alle hohen Gebäude! Ich hatte Glück, denn ich war nur wenige Minuten vor der Schließzeit dort, aber es hat sich wie immer gelohnt. Hier der Ausblick über den Campus mit San Francisco in der Ferne.

Außerdem wissen die aufmerksamen Leser, dass ich eigentlich immer ein Foto vom Stadion der Universität mache. Hier gibt es das "California Memorial Stadium" der California Bears, wo etwa 62.500 Personen Platz finden. Allerdings ist der Campus von Berkeley so groß und meine Füße hatten schon genug für den Tag.. Diesmal gibt es also "nur" ein Stadion-Foto vom Turm aus, ohne dass ich hingelaufen bin. Auf diesem Foto sieht man außerdem auch, wie schön grün der Campus ist.

Was mir wiederum sehr gut gefallen hat ist der ähnliche Stil der Gebäude untereinander. Viele haben gewissermaßen griechischen Charme durch die hellen Farben und Säulenstruktur. Hier ein - wie ich finde - sehr schönes Beispiel:

Nach nur 2,5 Stunden Campus-Sightseeing und staunen war die Energie für den Tag weitestgehend aufgebraucht und ich habe den Bus zum Hotel genommen. Nach einchecken und einer kurzen Pause habe ich noch einen Abendspaziergang zum Pazifik gemacht, um mich zu verabschieden. Morgen geht es weiter ins Landesinnere.

If you're going to San Francisco...

Dienstag, 29.07.2014

Heute klingelte der Wecker 6:30 Uhr. Immer noch zeitig für mich, aber immerhin nicht mitten in der Nacht. Ich wollte das Auto so früh wie möglich abgeben, um dann möglichst zeitig mit dem Zug nach San Francisco zu kommen. Das hat auch ganz gut geklappt, ich wurde sogar von der Mietwagenstation zum Bahnhof gebracht. Die ca. 42 km haben nur 30 Minuten gedauert. Anschließend bin ich zum Hotel gegangen, um mein Gepäck zu verstauen. Noch einen Stadtplan und eine Tagesfahrkarte geholt und und dann schnell los zur Stadterkundung! Schnell? Naja. Nicht ganz so wie erhofft. An der Bushaltestelle waren sehr viele Menschen dichtgedrängt, außerdem gab es keinen Plan, wann bzw. wie oft welche Linie fährt. Habe erst später herausgefunden, dass man eine zentrale Nummer anrufen kann und sich über die prognostizierten Abfahrtszeiten erkundigen kann. Klingt etwas umständlich, so schlimm ist es gar nicht. Die Stopps haben alle Nummern und die gibt man nach Anruf der Nummer ins Handy ein und bekommt die nächsten Abfahrten durchgesagt. Nur hat das Herausfinden dieser Tatsache ein wenig gedauert. Und so wartete ich auf den ersten Bus über 20 Minuten und er war dann auch komplett vollgedrängelt (ich weiß, 20 Minuten ist für manche Orte nicht viel Wartezeit, aber das war immerhin Downtown San Francisco und die Stadt hat 800.000 Einwohner).

Das erste Ziel war der Coit Tower - ein 64m hoher Turm auf einem Berg, der schöne Aussicht über die Stadt verspricht. Hier ein Foto von der Straße aus:

Wie man erkennen kann, gilt es, einen Höheunterschied zu überwinden. Also dann... Nach 245 Stufen (puh!) sieht die Aussicht auf den Ozean schon mal vielversprechend aus:

Nach weiteren 140 Stufen bin ich oben angekommen... PUUH! Aber das sieht doch schon ganz toll aus:

Nach 7 $ (ca. 5 €) Eintritt, 40 Minuten warten und einer Aufzugsfahrt bin ich dann auch auf dem Türmchen obenauf. Und das kann sich wirklich sehen lassen:

Man blickt hier auf die Hafengegend am nördlichen Ufer von San Francisco. Die Insel relativ weit rechts im Bild ist die Alcatraz Island, die einst als Fort und später als Hochsicherheitsgefängnis genutzt wurde. Ursprünglich wäre ich dort auch gern hingefahren, aber die Touren waren auf fast zwei Monate ausgebucht. Im Nachhinein ist es ganz in Ordnung so, denn die Bootsfahrt hätte sehr lang gedauert und dann wäre vom Tag wohl nicht mehr viel übrig gewesen.

Und hier die Aussicht auf die andere Seite:

Links im Bild ist die Bay Bridge, die San Francisco nach Osten mit Oakland verbindet (Gesamtlänge 8,3 km). Außerdem sehr markant ist die Transamerica Pyramid, das höchste Gebäude im Bild und auch das höchste Gebäude der Stadt (260 m).

Nach Abstieg vom Turm gehe ich in die andere Richtung der Stadt weiter, dort, wo die Straßen verrückte Steigungen haben. Und hier sieht man auch schon eine sehr berühmte Straße. Noch nicht? Ja gut, hab ich mir aus der Entfernung auch gedacht und bin ans andere Ende gelaufen (puh!).

Dort angekommen sieht es dann so aus. Jetzt berühmt? Zumindest gilt die als kurvenreichste Straße der Welt. Dieser Teil der Lombard Street ist 145 m lang und hat ein Gefälle von 27 % (damit ist sie noch nicht mal die steilste Straße der Stadt!). Aber das war zumindest ursprünglich mal der Grund, so viele Kurven (10 Stück) reinzubauen. Unglaublich wie viel Verkehr dort ist, aber ich gehe mal davon aus, das sind alles Touristen. Die Einheimischen werden sich den Trubel wohl kaum antun wollen. Und die Bremsen der Autos haben mir auch leid getan..

Eine weitere Attraktion in San Francisco sind die Cable Cars. Dabei handelt es sich um Straßenbahnen, die über ein im Boden befindliches, endlos umlaufendes Seil bewegt werden. Theoretisch kann man da einfach aufspringen und mitfahren, weil die relativ langsam fahren (gültiges Ticket natürlich vorausgesetzt). Praktisch sind die leider hoffnungslos überfüllt. Insbesondere um einen Platz außen zu ergattern, müsste man vermutlich sehr früh aufstehen. Als ich es versucht hatte, war die Schlange schon etwa 100 Personen lang. Immerhin hatte ich einmal Glück und konnte kurz vor Ende der Fahrt einsteigen und wenigstens im Häuschen mitfahren (die Leute, die stundenlang für ihren guten Platz gewartet haben, geben ihn natürlich bis Fahrtende nicht mehr auf). Sehr lustig sieht das auf den steilen Straßen aus, da die Bahn geradezu vornüber kippt, wenn sie sich abwärts bewegt. Außerdem ist der Ein- und Ausstieg nur auf ebenen Flächen möglich, also dann mitten auf der Kreuzung. Für Touristen sehr lustig, aber wer dort wohnt, muss schon viel Geduld aufbringen können.

Nach einer kurzen Pause am Hafen ging es mit dem Bus weiter zur Golden Gate Bridge:

Die Brücke war damals zu ihrer Eröffnung die längste Hängebrücke der Welt (2,7 km). Immer noch geht davon eine Faszination aus und sie wird als eines der modernen Weltwunder geführt. Außerdem ist sie natürlich Wahrzeichen der Stadt (bzw. Region). Ich habe auch ehrfürchtig geschaut, als ich den Fuß darauf gesetzt habe. Beim Überqueren sollte man auf jeden Fall eine Jacke dabei haben ;-) Durch den starken Wind ist es gefühlt einiges kälter.

Ich war ein bisschen enttäuscht, dass die Nebelschwaden die Sicht auf die Spitze verhindert hatten und bin deshalb zur anderen Seite gelaufen. Da sah es besser aus:

Das war also eine gute Entscheidung. Wenn da nicht der Rückweg wäre.. puuuuh! Wieder im Stadtzentrum angekommen, hatte ich nochmal mein Glück mit den Cable Cars probiert. Aber keine Chance - die Schlange an der Endhaltestelle war noch genauso lang und an der zweiten Haltestelle versuchten es auch zu viele, eventuelle Restplätze noch abzugreifen. Danach setzte so langsam die Müdigkeit ein und ich wollte zurück zum Hotel kehren. Blöderweise waren nicht nur die Cable Cars überfüllt, sondern auch die normalen Busse. Mehrere hielten gar nicht erst an den Haltestellen an, weil sie sowieso proppevoll waren. Das war etwas frustrierend, aber letztendlich funktioniert es ja immer.

Ich blicke auf einen erlebnisreichen Tag zurück und meine Füße freuen sich darauf, hochgelegt zu werden. Achja die Auflösung zur Überschrift heißt "... be sure to wear some flowers in your hair!"

California, here I come!

Montag, 28.07.2014

Die letzte (volle) Woche in den USA bricht an und es wird nochmal Zeit für eine Reise! Ihr könnt es in der Überschrift schon lesen, ich bin in Kalifornien. Der Tag begann wieder sehr sehr sehr zeitig - klar, ich wollte ja auch möglichst viel davon haben. Um 2:20 Uhr bin ich mit dem Bus von Madison nach Chicago zum Flughafen gefahren. Da ich noch etwas Zeit hatte, konnte ich mir vom Dach des Parkhauses den Sonnenaufgang anschauen:

Sehr schön daran war auch die Ruhe auf dem Dach. Man glaubt gar nicht, wie geschäftigt ein Flughafen morgens um halb 6 sein kann. Danach ging es weiter zum Check-in. Bei der Sicherheitskontrolle wurden diesmal meine Handflächen abgestrichen und die entsprechende Probe getestet (also nicht nur meine, sondern von allen Passagieren). Keine Ahnung, wozu das benötigt wurde, aber es schien in Ordnung zu sein. Ich hatte extra darauf geachtet, dass alle meine elektronischen Geräte aufgeladen sind, denn es gab ja Berichte, dass Handys mit leeren Akkus aus Sicherheitsgründen nicht mehr zugelassen werden.. Aber danach hatte keiner gefragt. Mein Flug ging von Chicago nach San Jose, was etwa 4,5 Stunden gedauert hat. Glücklicherweise ist es in Kalifornien zwei Stunden zeitiger, sodass ich immerhin gegen 11:00 Uhr Ortszeit gelandet bin und somit noch viel vom Tag hatte - das frühe Aufstehen lohnt sich!

Am Flughafen hatte ich mir ein Mietauto reserviert, um für einen Tag das Freiheitsgefühl des amerikanischen Road Trip genießen zu können. Natürlich bin ich an die Küste des Pazifik gefahren und es dauerte auch nicht lange bis zum ersten Strand in der Nähe von Santa Cruz:

Etwas weiter südlich ging es dann zu meinem eigentlichen Ziel für den Tag, dem 17-Mile-Drive. Das ist eine berühmte Küstenstraße, die malerisch durch eine noble Wohngegend führt. Nobel bedeutet auch, dass das gesamte Gelände (inklusive Straßen) einer Gesellschaft gehört. Daher muss man 10 $ bezahlen, um als Tourist reinzudürfen. Macht aber nix, das Geld war gut investiert. Über 17 Meilen (27 km) fährt man gut angelegte, kurvige Straßen mit zahlreichen Aussichtspunkten entlang. Und alles ziemlich gemütlich, da die maximal erlaubte Geschwindigkeit 25 mph (40 km/h) sind. Hier zwei Fotos von den Aussichtspunkten (der weiße Toyota Yaris war mein heutiger Wegbegleiter):

Das Wahrzeichen der Gegend ist die "Lone Cypress" (= einsame Zypresse). Das hat zum einen damit zu tun, dass der Baum da relativ einzeln und damit gut hervorgehoben steht. Zum anderen damit dass er schon seit 250 Jahren genau so steht (trotz Sturm und Wellen).

 

Danach war der Plan eigentlich, wieder nach Norden zu fahren, um die Innenstadt von San Jose anzuschauen. Aber ich war einfach zu fasziniert von der Küstenregion und fuhr noch etwas weiter südlich, weil ich gelesen hatte, dass der Pacific Coast Highway sehr schön sein soll. Und das war er auch! Wunderschön, wie man über viele Meilen direkt am Wasser entlangfahren kann - zur einen Seite eine steile Klippe zum Wasser und auf der anderen Seite die steile Klippe in die Höhe. Angst brauchte ich trotzdem keine zu haben, denn die Straßen sind ja für amerikanische Autos gebaut und dementsprechend breit. Auch hier gab es wieder viele Aussichtspunkte, wo ich fotografieren und vor allem staunen konnte.

Es erinnerte mich sehr an die Küstenstraßen, die man in diversen Autorennspielen fahren kann und ich gehe mal davon aus, dass auch einige davon inspiriert sind. Immerhin ist es ja das Silicon Valley und Electronic Arts & Co. sitzen nicht weit weg. Die Schwierigkeit bei derartigen Straßen ist leider nur immer das umkehren. Erstens will man gar nicht mehr weg und zweitens gestaltet sich wenden relativ schwierig (das Tempolimit hier waren im Allgemeinen 55 mph - 88 km/h - also nicht gerade langsam). Bei einer größeren Ausfahrt habe ich dann aber schließlich gewendet, es war schon 17 Uhr und ich hatte noch ein Stück weg vor mir. Rückzu bin ich dann dummerweise auch noch in einen Stau gekommen, aber das kann ja mal passieren. Immerhin habe ich es vor Einbruch der Dunkelheit gerade noch geschafft, das Google-Hauptquartier in Mountain View anzusehen. Man beachte hier vor allem das Straßenschild ;-)

Erstaunlicherweise ist das Gelände ziemlich offen gestaltet und man kann überall rumlaufen. Bin natürlich in kein Gebäude reingegangen, ich denke eher nicht, dass das möglich gewesen wäre. Insgesamt ist es natürlich ein großer Komplex, den ich nur teilweise abgelaufen bin. Die Mitarbeiter kommen mit bunten Fahrrädern (rot-gelb-grün-blau) von A nach B ;-)

Nach Google wollte ich noch zur Stanford University, die auch gleich um die Ecke ist. Da ist es allerdings schon dunkel geworden und da es auch ein Riesencampus ist, hätte ich nicht wirklich gewusst, wo ich anfangen soll. Daher bin ich dann doch einfach weiter zu meiner heutigen Unterkunft in Redwood City gefahren. Das Volltanken des Autos ist - im Gegensatz zu Deutschland - hier meist eine Freude. Ich habe ungefähr 250 Meilen (400 km) zurückgelegt und für 26 $ (19 €) getankt. Und da ist der Sprit in Kalifornien schon einiges teurer als in Wisconsin ;-) Morgen früh werde ich das Auto wieder abgeben, da ich davon ausgehe, dass bei der nächsten Station die öffentlichen Verkehrsmittel schneller zum Ziel führen dürften. Wir werden sehen :-)

Und wieder ein entspanntes Wochenende

Sonntag, 20.07.2014

.. jedenfalls ist nicht viel Aufregendes oder Berichtenswertes passiert. Gestern, also am Samstag, habe ich einige Stunden im Büro verbracht. Wie immer wird es zum Ende zu doch ein wenig eng, die selbst gesteckten Ziele zu erreichen. Was dazu führt, dass die letzten Wochen ganz schön arbeitsintensiv sind, aber das macht ja auch Spaß. Heute stand dann erstmal Ausschlafen und ein entspanntes Frühstück auf dem Tagesprogramm. Nachmittags war ich zum Einkaufen im Supermarkt. Da ich häufiger gefragt wurde, wie sich die Lebensmittelpreise im Vergleich zu Deutschland verhalten, hab ich diesmal fleißig Notizen gemacht. Ich war vermutlich die einzige Person, deren "Einkaufsliste" während des Einkaufs immer länger wurde ;-) Hier ein paar Beispiele: Erdbeeren im Angebot 2.50 $ (1,85 €), Paprika 1.49 $ (1,10 €), 12 Eier 1.47 $ (1,09 €), 700g Brot 3.79 $ (2,80 €), Käse am Stück 9,26 €/kg, Rindersteak 19,50 €/kg, Packung Nudeln 0.99 $ (0,73 €), 2-Liter-Flasche Cola 1.49 $ (1,10 €).

Dabei sollte man beachten, dass das der preiswerteste Supermarkt in Madison ist. Werde diese Woche mal noch ein paar Preise aus dem lokalen Supermarkt in der Innenstadt aufschreiben, um einen Überblick über das Spektrum zu haben. Achja, Supermärkte sind hier wesentlich weniger dicht verbreitet als ich das aus Deutschland gewohnt bin. In der ganzen Innenstadt kenne ich nur den einen Supermarkt, der praktischerweise nur einen Block von meiner Wohnung entfernt ist. Bei einigen Dingen habe ich mir auch die Kalorien aufgeschrieben. Hab mich vorher nie damit beschäftigt, aber das kommt mir unglaublich viel vor. Vielleicht kann mich ja jemand aufklären, ob 60-100 Kalorien für eine Scheibe Brot normal sind ;-)

Weltmeisterliches Wochenende

Mittwoch, 16.07.2014

Ich weiß, es ist schon Mittwochabend und mein Eintrag zum vorherigen Wochenende lässt noch auf sich warten. Bin leider einfach noch nicht dazu gekommen, hier nun endlich meine Erlebnisse zum Weltmeister-Wochenende :-) Aber fangen wir mal chronologisch an...

Letzten Freitag gab es eine Aktion bei Seven Eleven (eine weit verbreitete Notfall-Supermarkt-Kette, also vom Standard des Essens in etwa vergleichbar mit 'ner Tankstelle): Kostenlose Slurpees für alle :-) Äh... was genau? Hab ich auch zuerst gefragt. Bei uns kennt man das eher als Slush, ein halbgefrorenes Erfrischungsgetränk, sozusagen Zuckerwasser mit Geschmack. Von der Aktion wusste ich vorher auch nichts und musste erst ein paar Minuten über den Sinn nachdenken. Aber klar, es war der 11. Juli, also in amerikanischer Schreibweise 07/11, ist also ein jährliches Event. Gut dass mich ein Kollege darauf aufmerksam gemacht hat und wir einen schönen Spaziergang um den Block machen konnten. Am Abend waren wir außerdem zusammen grillen am Picnic Point der Universität.

Samstag hat es fast den ganzen Tag geregnet und ich habe blöderweise den Bus zum Supermarkt verpasst und bin daher gelaufen (hatte die Wahl zwischen 30 Minuten warten oder 45 Minuten laufen..). Wie ich es aus Deutschland gewohnt bin, habe ich meinen Regenschirm am Eingang gelassen, weil es doch immer ziemlich nervig ist, den die ganze Zeit mit sich rumzutragen. Das war eine schlechte Idee, denn als ich wiederkam, war er natürlich weg. Glücklicherweise hatte es aufgehört mit regnen und ich habe auch noch keinen neuen gekauft. Vielleicht kann ich die letzten drei Wochen ohne überstehen ;-)

Sonntag habe ich erstmal ausgeschlafen und in Ruhe gefrühstückt und mich dann etwa 11 Uhr in den "Rathskeller" begeben. Das ist eine Bar offensichtlich deutschen Ursprungs, die sich am Lake Mendota befindet (die tolle Union Terrace für diejenigen, die mich schon besucht haben!). 11 Uhr, das war drei Stunden vor Anpfiff. Das war allerdings auch nötig, um noch einen Tisch zu ergattern und nicht nur in Kinobestuhlung zu sitzen. Ich hatte überwiegend deutsche Fans erwartet, wurde aber in dieser Hinsicht leider enttäuscht, da es ca. 50/50 deutsche und argentinische Fans waren. Ich habe natürlich schwarz-rot-gold getragen! Nach drei Stunden Vorberichterstattung (hatte zum Glück noch zwei Kollegen dabei) und einem leckeren Burger zum Mittagessen ging es dann endlich los. Genauso wie beim Viertelfinale gegen Frankreich war ich wieder die einzige, die bei der Nationalhymne aufgestanden ist und mitgesungen hat. ABER diesmal habe ich immerhin noch einen motiviert, nachzuziehen. Habe später herausgefunden, dass der aus Stuttgart war ;-)

Das Spiel an sich war natürlich sehr aufregend. Am lustigsten war eigentlich das Abseits-Tor von Argentinien, da die Meute das Abseits zunächst nicht realisiert hatte. Ein Tor fällt, alle Fans in blau springen auf, jubeln und kreischen. Wenig später wird der Schiedsrichter mit der Abseitsfahne eingeblendet... kurze Stille... und dann springen alle Fans in schwarz-rot-gold auf und klatschen und feiern! Und natürlich haben alle geklatscht als Super-Mario uns schließlich zum Sieg geführt hat. Schade ist hier jedoch, dass es nach dem Spiel nicht wirklich eine gemeinsame Feier gibt. Offensichtlich waren neben dem Stuttgarter noch weitere Deutsche da, denn ein Pärchen hatte nach dem Abpfiff kurz "Oh wie ist das schön..." angestimmt. Das war's dann aber auch schon. Ich bin noch sitzen geblieben und habe die Zeremonie zur Trophäenverleihung angesehen, wo sich dann durchaus ein paar Tränchen in den Augen gebildet haben (Rührung? Freude? Stolz? Alles zusammen?). Anschließend saß ich immerhin noch ein wenig außen auf der Terrasse und konnte wiederum einen schönen Sonnenuntergang genießen:

Montag und Dienstag ist außer Arbeit nicht viel passiert. Heute habe ich etwas kürzer gearbeitet, um ein schönes Open-Air-Highlight im Stadtzentrum genießen zu können. Im Sommer findet jeden Mittwoch ein "Concert on the square" statt, also ein Open-Air-Konzert auf der quadratischen Fläche rings ums Kapitol. Heute gab es klassische Musik vom Wisconsin Chamber Orchestra. Ich muss sagen, das war ein sehr schönes Gefühl, Mozart's Kleine Nachtmusik aus den Lautsprechern schallen zu hören :-) Leider war ich etwas spät dran, sodass es keinen Platz mehr gab, um die Decke auf dem Gras auszubreiten. Aber auf den Treppen des Kapitols sitzen hatte auch seinen Charme. Hier ein kleiner Eindruck, leider ohne die Musik, aber immerhin von der Menschenmenge:

Independence Day

Sonntag, 06.07.2014

Um nicht wieder zu sehr zu langweilen, gebe ich heute keinen Geschichtsunterricht ;-) Der Independence Day zur Feier der Unabhängigkeit der USA dürfte sowieso den meisten bekannt sein. Wie erwartet sind die Amerikaner dazu sehr patriotisch, d. h. die Läden verkaufen viel Deko in Flaggenfarben. Und natürlich auch Flaggen selbst ;-) Typischerweise verbringt man den Tag entweder in Familie. Oder, da der Feiertag dieses Jahr auf einen Freitag gefallen ist, haben viele die Gelegenheit für einen Wochenend-Trip genutzt. Für mich hieß das von Donnerstagabend bis Sonntagabend im Wesentlichen allein zu sein, aber das ist ja auch nicht ganz verkehrt. Weiterhin sind Feuerwerke am 4.7. Tradition. Teilweise werden diese von der Stadt organisiert oder aber einfach privat im Garten veranstaltet (was nur an diesem Tag und zu Silvester erlaubt ist). In Madison war letzte Woche bereits das Festival mit Feuerwerk, sodass es kein offizielles Feuerwerk in der Stadt gab. Allerdings in der Nachbarstadt :-) Daher bin ich Freitagabend zum Lake Monona (= zweitgrößter See der Stadt) spaziert und habe die Aussicht auf viele kleine Feuerwerke am See genossen.

Samstag war ich auf dem Farmer's Market in der Stadt. Das ist so ähnlich wie unsere Wochenmärkte. Alle Farmer der Region kommen nach Madison, um ihre Produkte frisch zu verkaufen. Ich hatte auf Erdbeeren und Heidelbeeren gehofft, aber ich fürchte, deren Saison scheint schon vorbei zu sein. Es gab hauptsächlich Gemüse und Käse zu kaufen, auch nicht verkehrt. Es waren wirklich wahnsinnig viele Leute unterwegs, wie man hier ungefähr erkennen kann:

Außerdem habe ich die Gelegenheit genutzt, die Aussichtsplattform auf dem Kapitol zu besuchen. Bei meinem ersten Besuch im Frühjahr war diese wetterbedingt noch nicht geöffnet. Von dort oben aus hat man einen netten Ausblick auf beide Seen. Hier der Lake Monona:

 

Neben den Verkaufsständen der Farmer gibt es natürlich auch Imbiss-Buden (in der Innenstadt braucht man wahrlich nicht weit laufen, um etwas zu essen zu finden! *g*). Daher habe ich mir zum Mittagessen eine der Spezialitäten von Madison geholt, die "Cheese curds". Das sind frittierte Stücken Cheddar-Käse, in der Regel mit einem remouladen-artigen Dip serviert. Seeeehr lecker!

Falls sich jetzt jemand Sorgen um die Ausgewogenheit meiner Ernährung macht: Die Sorgen sind nicht komplett unbegründet, denn das typisch amerikanische Essen besteht ja hauptsächlich aus Zucker und Fett. Aber ich bemühe mich um genügend gesundes Essen als Ausgleich für Burger & Co. So habe mir auf dem Markt natürlich auch gesunde Sachen gekauft und so gab es zum Abendessen einen leckeren Salat aus Tomaten, Radieschen, Spinat und Mozzarella. Auch sehr lecker!

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